Aufzüge für Hotels: individuell, schnell & zuverlässig

Aufzüge für HotelsHotelgebäude sind oft großzügig konstruierte, komplexe und hohe Gebäude. Nur selten hat ein mehrstöckiges Hotel keinen Fahrstuhl – aus gutem Grund: Fahrstühle sind in mehrstöckigen Hotels in unserer Gesellschaft heute fast nicht mehr wegzudenken. Dies hat zum einen die Ursache, dass der Komfort insbesondere in Hotels eine signifikante Rolle spielt. Ein Fahrstuhl war bis vor einigen Jahren eine Besonderheit und hat den Inhaber des Hotels dazu befähigt, höhere Preise zu verlangen – heute hingegen ist ein Fahrstuhl im Hotel zur Selbstverständlichkeit geworden.
Ein Hotel Fahrstuhl muss täglich sehr viele Personen befördern, weshalb besondere Anforderungen an ihn gestellt werden. Dieser kleine Ratgeber erläutert diese und zeigt, worauf beim Kauf oder bei der Instandhaltung eines Hotelfahrstuhls geachtet werden muss.

Besonderes Design für Hotelaufzüge

Weil ein Hotelfahrstuhl immer von vielen unterschiedlichen Personen genutzt wird, muss das Design einfach und übersichtlich gestaltet sein. Dies ist schon bei der Planung des Gebäudes mit einzubeziehen: Der Aufzug muss einfach zugänglich sein und selbst gröberen Belastungen, wie beispielsweise den kratzenden Kufen der Koffer oder hochhackigen Schuhen über Jahre hinweg standhalten. Die letzten beiden Punkte stellen besonders hohe Anforderungen an den Boden, der neben abriebfest auch noch rutschfest sein sollte. Gerade bei Hotels höherer Preisklassen spielt das Aussehen des Fahrstuhls eine große Rolle: Oftmals ist eine Innenverkleidung aus Marmor, Holz oder Stein notwendig, um den Ansprüchen der Kunden zu genügen.

Die Technik ist entscheidend

Neben dem Design und dem soliden Boden stellt die Umgebung eines Hotels noch viele weitere Anforderungen an einen Fahrstuhl, beispielsweise die der Barrierefreiheit. Der Begriff „barrierefrei“ bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass auch behinderte oder ältere Menschen den Fahrstuhl problemlos nutzen können. Dies hat zur Folge, dass der Aufzug große und auffällige Bedienelemente haben muss. Eine akustische Information darüber, ob sich die Türen gerade öffnen oder gleich schließen sowie über das Stockwerk, welches angefahren und gerade erreicht wurde sind ebenso von Nöten wie ein Spiegel zur besseren Orientierung in der Fahrstuhlkabine sowie umlaufende Haltegriffe und ein möglichst geringes Spaltmaß am Eingang.

Der Luxusaufzug für Hotels der Oberklasse

Hotels der Oberklasse wollen auch Fahrstühle der Oberklasse. Dabei spielt weniger die Technik, sondern das Design eine große Rolle. Die folgende Liste zeigt, was einen luxuriösen Aufzug auszeichnet.

  • Das Exterieur: Ein Luxusaufzug muss schon von außen als ein solcher erkennbar sein. Der Bereich vor dem Aufzug muss auf den Fahrstuhl bzw. dessen Innenraum abgestimmt werden. Zugleich muss neuen Besuchern klar werden, dass sich an dieser Stelle ein Aufzug befindet. Der fließende Übergang der beiden Bereiche wird beispielsweise durch einen gleichen Bodenbelag sichergestellt, wohingegen der Aufzugtür die Funktion eines Portals zugesprochen wird: Gerade im Hotel spielt der Auftritt, der erste Eindruck, eine große Rolle. Keiner möchte in seinem Abendkleid aus einem Metallkasten aus einem Loch in der Wand steigen – nein, die Fahrstuhltür muss mit einem schönen Rahmen gefasst und entsprechend in Szene gesetzt werden.
  • Das Interieur: Kalter und grauer Stahl sind in einem Hotelaufzug eher fehl am Platz. Vielmehr sind Materialien wie Marmor, hochwertiger Teppich, Parkett oder Fliesen sehr gefragt. Um das Raumklima in der Fahrstuhlkabine zu erhöhen, empfiehlt es sich, eine möglichst warme und auf keinen Fall zu dunkle Beleuchtung zu installieren. Wenn es die Größe des Aufzuges erlaubt, kann auch eine Sitzbank installiert werden. Um der fahrenden Person beim Ausstieg eine höhere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, kann der Innenraum des Aufzugs mit etwas hellerem Licht als außen beleuchtet werden.
  • Die Technik: Eine gewisse Rolle spielt sie doch, insbesondere bei sehr hohen Gebäuden. Manchmal bietet es sich zum Beispiel an, zwei Fahrstuhlkabinen übereinander zu montieren, so dass immer zwei Etagen gleichzeitig angefahren werden. Um in diesem Zuge die Effektivität des Fahrstuhls zu erhöhen, bedarf es allerdings einer recht komplexen Steuerung. Der Fahrstuhl sollte außerdem schnell genug sein, um beim Kunden nicht das Empfinden zu wecken, Zeit verschwendet zu haben. Besonders das Öffnen und Schließen der Türen trägt das Wohlbefinden des Kunden: Mechanische Geräusche wie ein klackern oder quietschen müssen unbedingt unterbunden werden. Der Aufzug muss leise sein und selbst ängstlichen Kunden ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Welche Investitionskosten fallen an?

Dass ein Aufzug generell nicht billig ist dürfte jedem klar sein. So kostet ein kleiner Aufzug für ein Einfamilienhaus bereits 10.000-15.000 €, für ein mehrstöckiges Wohngebäude müssen finanzielle Mittel in Höhe von 50-100.000 € aufgewendet werden. Es ist nicht verwunderlich, dass ein Hotelaufzug, insbesondere wenn es sich dabei um ein luxuriöses Modell handeln soll, die 100.000 € Marke schnell übersteigen kann. Der genaue Preis hängt letztendlich von der Ausführung des Aufzuges ab. Hinsichtlich der Konstruktion ist man dabei an das Gebäude gebunden, hier geben die Hersteller weitere Auskünfte und erstellen Kostenvoranschläge. Das Design wiederum liegt ganz in der Hand des Kunden und damit bestimmt dieser auch die Kosten dafür.

Mit welchen Betriebskosten muss man rechnen?

Ein Aufzug in einem Hotel verursacht, je nach Größe des Hotels, mehr oder weniger hohe laufende Kosten. Diese setzen sich zusammen aus den Strom-, Pflege-, Wartungs- und Reparaturkosten. Die Stromkosten betragen bei einem Hotelaufzug, angenommen er würde 600 Mal am Tag fahren und hätte eine Nutzlast von 1 t, etwa 900 € im Jahr. Bei einem Hotel erhöhen sich durch den Aufzug auch die Pflegekosten, schließlich werden der Spiegel, die Bedienelemente und der Boden nicht umsonst geputzt. Bei der Finanzierung eines Hotelaufzugs müssen auch die im Gegensatz zum Standardaufzug engeren Wartungsintervalle berücksichtigt werden. Hier ist es ratsam, sich vor dem Kaufentscheid die Garantiedauer und -Leistung genauestens anzuschauen – gegebenenfalls deckt der Garantiezeitraum nämlich auch die Serviceintervalle ab.
Selbstverständlich stehen die Investitionskosten in ein Hotel in keinem Verhältnis zu dem Preis eines neuen Fahrstuhls, doch sind die Vorteile dadurch äußerst ertragreich: Sowohl das Personal als auch die Kunden kommen schneller und komfortabler von A nach B. Dadurch sparen Sie Zeit und Geld. Dieser Gewinn kann zusätzlich maximiert werden, indem beim Kauf besonders darauf geachtet wird, dass der Fahrstuhl energiesparend arbeitet und die Steuerung so effizient wie möglich funktioniert.

Anbieter von Hotelaufzügen

Im Hotelbereich gibt es viele verschiedene Anbieter für Aufzüge. Thyssen Krupp, OSMA, LUTZ, ATH Heilbronn und sehr viele weitere namhafte Hersteller zeigen durchweg positive Ergebnisse. Die Preise variieren untereinander etwas, hängen größtenteils jedoch von dem Fahrstuhltyp und dem Kundenwunsch ab.