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Behindertengerechter Personenaufzug – Worauf man achten sollte
Anforderungen an einen behindertengerechten Personenaufzug im Detail
Handelt es sich um einen behindertengerechten Aufzug vom Typ 1, so muss die maximale Tragkraft 450 Kilogramm betragen, die Breite des Fahrstuhlkorbes betrögt dann genau einen Meter. Außerdem ist die Fahrzeugkabine 1,25 Meter tief.
Ist es ein Aufzug des Typs 2, so erhöht sich die Tragkraft auf maximal 630 Kilogramm, während die Maße der Fahrzeuggondel weiter wachsen: Die Breite klettert auf einen Wert von 1,1 Metern, die muss maximal 1,4 Meter sein.
Der Aufzug des dritten Typs ist die Königsklasse im Bereich gesetzlich geregelter behindertengerechter Personenaufzüge: Mit einer Tragkraft von bis zu 1,275 Tonnen, einer Fahrkorbbreite von 2 Metern und einer Tiefe von 1,4 Metern, ist dieser Personenaufzug rein vorschriftsmäßig quasi das „non plus Ultra“.
Diese Normungen sind in erster Linie dafür gedacht, eine Regelung für barrierefreies Bauen und den damit verbundenen Mehrwert darzustellen: Wenn also eine Immobilie als „barrierefrei“ ausgezeichnet ist, dann nicht nur, weil der Investor oder der Makler diesen Zusatz als Verkaufsförderung einsetzt, sondern weil sie es nach diversen gesetzlichen Vorgaben, unter anderem auch der eben genannten DIN bezüglich eines Personenaufzuges, tatsächlich ist. Die DIN EN 81-70 (Personenaufzüge) ist ein Bestandteil der beiden Normen DIN 18040-1 und DIN 18040-2, die wiederum das barrierefreie Bauen öffentlicher Wohnungen und Gebäude regelt.
Welche Merkmale hat ein behindertengerechter Aufzug?
Bezugsquellen und Kosten
Barrierefreie Aufzüge werden nicht von jedermann angeboten, dennoch sollten die meisten Hersteller „normaler“ Aufzüge auch behindertengerechte Modelle anbieten, da der Mehraufwand im Vergleich zu anderen Branchen (Hausbau, Autos, …) lange nicht so hoch ist. Trotzdem kosten barrierefreie Aufzüge teilweise deutlich mehr als ein Grundmodell. Die Preise der Aufzugsanlagen variieren stark und hängen von vielen Faktoren ab:
Anzahl der Haltepunkte
Tragkraft
Ausstattung und Design
Höhe des Aufzugs:
Einbaukomplexität
Relativ viel im Preis macht die Schwierigkeit des Einbaus aus. Bestenfalls wird der Aufzug schon während dem Bau des Gebäudes geplant und eingebaut oder wenigstens für den Einbau in der Zukunft vorgesehen. Ein nachträglicher Einbau in ein Gebäude ohne Fahrstuhlschacht ist sehr teuer.
Größe und Bauart
Was kostet ein behindertengerechter Aufzug denn nun?
Wie kann man den Kaufpreis möglichst gering halten?