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Aufzug modernisieren – worauf achten?

Obwohl alle Komponenten eines Aufzugs von Herstellerseite auf Langlebigkeit ausgelegt sind, kann der Austausch oder die Modernisierung einzelner Bauteile nach einer gewissen Zeit erforderlich sein. Nur so können auch nach vielen Jahren der Nutzung noch ein reibungsloser Betrieb, höchste Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Personenaufzugs gewährleistet sein. Dabei muss nicht immer zwingend Defekte oder Verschleißerscheinungen vorliegen, die eine Aufzugmodernisierung nötig machen. Auch Gesetzesänderungen – insbesondere in Sicherheitsfragen – führen nicht selten dazu, dass Komponenten ausgetauscht werden müssen. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachfirmen macht einen Komplettausbau der Anlage in der Regel nicht nötig, so dass die Kosten für die Modernisierung am Aufzug so gering wie möglich gehalten werden können.

Wann eine Modernisierung Sinn macht

Die Modernisierung einer Aufzuganlage trägt grundsätzlich immer zu einer Wertsteigerung des Gebäudes bei. Dabei spielt es keine Rolle es sich um ein Wohnhaus, einen Bürokomplex oder ein öffentliches Gebäude (Bibliothek, Universität, Rathaus usw.) handelt. Gründe, warum eine Modernisierung der Anlage durch eine Firma sinnvoll sind, sind unter anderem:
Insbesondere aus wirtschaftlicher Sicht spricht dadurch vieles für die Modernisierung einer in die Jahre gekommenen Aufzugsanlage durch eine professionelle Firma. Wer als Eigentümer sein Mehrfamilienhaus verkaufen möchte, weil die Modernisierungskosten das Budget übersteigen, sollte sich mit einem regionalen Immobilienmakler in Verbindung setzen und zunächst den zu erzielenden Verkaufspreis ermitteln lassen.

Moderne Aufzugsanlagen sparen Energiekosten ein

Besonders in verkehrsarmen Zeiten können moderne Anlagen rund die Hälfte der Energie im Vergleich zu älteren Aufzugmodellen einsparen. Ermöglicht wird dies durch intelligente Frequenzregelungssysteme und eine Standby-Automatik. Auf eine Frequenzregelung kann in Aufzuganlagen mit mehreren Körben mittlerweile nicht mehr verzichtet werden.
sind Aufzüge in der Regel darauf ausgelegt, die Maximallast zu befördern und benötigen einen dementsprechend groß dimensionierten Netzanschluss. Die Realität sieht hingegen so aus, dass nur ein sehr geringer Anteil der Fahrten unter Volllast stattfinden. In der Regel wird der Fahrstuhl gerufen um eine Person auf die Zieletage zu befördern.
Weiteres Einsparpotenzial bietet der Austausch alter Glühlampen in der Fahrstuhlbeleuchtung durch moderne LED-Lampen. Diese verbrauchen nicht nur deutlich weniger Strom, sondern sind auch deutlich langlebiger. Überdies erkennt die Standby-AutomatikBedienelemente dimmen.
Eine Investition in einen energieeffizienten Aufzug ist immer auch eine Investition in die Zukunft und hat sich dank der Kosteneinsparung in der Regel schon nach wenigen Jahren wieder amortisiert.

Analysieren, was getan werden muss

Nicht immer muss die gesamte Anlage ausgetauscht werden, wenn eine Modernisierung erforderlich ist. Meist genügt es bereits, einzelne Kernkomponenten auszutauschen und den Rest der Aufzugsanlage im gegenwärtigen Zustand zu erhalten. Da hier keine pauschale Aussage gemacht werden kann und jede Anlage für sich betrachtet werden muss, sollte im Vorhinein eine Bedarfsanalyse erstellt werden:

Preise & Kosten

Dazu schicken Fachfirmen einen Experten vorbei, der alle Komponenten genauestens unter die Lupe nimmt und so ausmachen kann, an welchen Stellen Modernisierungspotenzial vorhanden ist. Hier empfiehlt es sich, bei mehreren Fach- und Herstellerfirmen anzufragen und kostenlose Angebote einzuholen, das sich die Preise von Firma zu Firma oftmals stark unterscheiden.
Der Preis richtet sich immer nach Größe der Anlage und Art der Modernisierung. Für optische Sanierungsarbeiten fallen in der Regel Kosten im unteren vierstelligen Bereich an. Größere Arbeiten am Antrieb und der Steuerung von Anlagen in mehrstöckigen Gebäuden kosten rund 10.000 bis 15.000 Euro, wobei auch hier keine pauschalen Zahlen genannt werden können. Zu beachten ist aber immer, dass ein moderner Aufzug deutlich kostengünstiger arbeitet als ein Modell, das bereits mehrere Jahrzehnte alt ist.

Aufzug den aktuellen Vorschriften anpassen

Auch im Bereich der Fahrtsicherheit werden laufend Fortschritte gemacht, die mögliche Gefahrenquellen reduzieren. Deren Einbau trägt dazu bei, aktuellen Vorschriften zur Betriebssicherheit zu entsprechen und Zwischenfälle zu vermeiden, für die der Betreiber haftbar gemacht werden kann.
Moderne Lichtsensoren erkennen während des Schließvorgangs beispielsweise ob sich noch Personen oder Körperteile zwischen Tür und Kabine befinden und schließen so Quetschungen und ähnliche Unfälle aus. Mittlerweile ist die Technik hier sogar so weit, dass die Sensoren auch Kleidungsstücke und sogar Hundeleinen erkennen.
Unter die Anpassung an aktuell geltende Richtlinien fällt auch die Herstellung einer barrierefreien Zugangsmöglichkeit nach den Vorgaben der Aufzugrichtlinie DIN EN 81-70. Insbesondere in öffentlichen Gebäuden müssen Menschen mit Behinderung und Rollstuhlfahrer den Aufzug uneingeschränkt erreichen und nutzen können.