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Aufzug nachrüsten – Erfahrungen, Lösungen und realistische Einschätzungen aus der Praxis

Einen Aufzug nachträglich einzubauen ist für viele Eigentümergemeinschaften, Bestandshalter und Investoren zunächst ein komplexes Thema. In der Praxis erleben wir jedoch immer wieder: Was anfangs unmöglich erscheint, ist technisch meist gut lösbar – wenn Planung und Umsetzung stimmen.

Ob Altbau in Berlin, Mehrfamilienhaus in Nordrhein-Westfalen oder Wohnanlage in Bayern – die Gründe für eine Nachrüstung sind ähnlich: steigende Anforderungen an Barrierefreiheit, demografischer Wandel, höhere Vermietbarkeit und nicht zuletzt eine deutliche Wertsteigerung der Immobilie.

Moderne Aufzugssysteme benötigen heute deutlich weniger Platz als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Dadurch lassen sich Lösungen realisieren, die früher aus baulichen Gründen verworfen wurden.

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen realistischen Überblick über Möglichkeiten, Kosten, Genehmigungen und typische Herausforderungen bei der Nachrüstung eines Personenaufzugs.

Aufzug nachträglich an einem Altbau installieren

Warum Eigentümer einen Aufzug nachrüsten

In der Praxis sehen wir bundesweit vier wiederkehrende Motive:

1. Wertsteigerung der Immobilie

In Städten wie Hamburg, Frankfurt oder Stuttgart ist ein fehlender Aufzug ab dem dritten Obergeschoss ein klarer Vermarktungsnachteil. Die Zielgruppe reduziert sich deutlich.

2. Altersgerechtes Wohnen

Gerade bei langjährigen Mietern entsteht der Wunsch, das Gebäude langfristig nutzbar zu halten. Eine Nachrüstung sichert Wohnqualität über Jahrzehnte.

3. Schnellere Vermietung

In angespannten Märkten kann ein Aufzug über die Vermietungsgeschwindigkeit entscheiden – besonders bei größeren Wohnungen in oberen Etagen.

4. ESG- und Barrierefreiheitsanforderungen

Institutionelle Investoren und professionelle Bestandshalter berücksichtigen zunehmend soziale und nachhaltige Kriterien.

In welchen Gebäuden ist eine Nachrüstung sinnvoll?

Aufzug im Altbau

Gerade bei Altbauten heißt es oft: „Dafür ist kein Platz.“

Erfahrungen aus Berlin, Leipzig oder Dresden zeigen jedoch, dass außenliegende Aufzugsschächte eine technisch saubere und architektonisch hochwertige Lösung sein können.

Typische Herausforderungen:

  • Enges Treppenauge

  • Denkmalschutz

  • Unterschiedliche Geschosshöhen

  • Begrenzte Fundamentflächen

Aufzug im Mehrfamilienhaus

In Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg betreuen wir häufig Eigentümergemeinschaften mit sechs bis zwölf Parteien. Hier stehen meist zwei Fragen im Fokus:

  • Ist der Einbau wirtschaftlich sinnvoll?

  • Wie wird die Kostenverteilung geregelt?

Je nach Gebäude kommen innenliegende Lösungen im Treppenauge oder außenliegende Stahl-Glas-Konstruktionen infrage.

 

Aufzug im Gewerbeobjekt

Im gewerblichen Bereich – etwa in München oder Köln – ist die Nachrüstung oft eine strategische Entscheidung. Barrierefreiheit beeinflusst Kundenfrequenz, Vermietbarkeit und langfristige Standortqualität.

XXX Übersicht weiterer Treppenlift-Anbieter:

Bei der Bedarfsanalyse werden alle Komponenten einer eingehenden Prüfung unterzogen, dazu gehören auch die Türen, Steuerungs- und Bedienelemente, Sicherheitseinrichtungen und die Kabine. Insbesondere ein Austausch der Kabinentüren kann zu einer Erhöhung der Sicherheit aller Fahrgäste beitragen. Moderne Lichtschranken erkennen in einem Bruchteil einer Sekunde,
Steuerungs- und Bedienelemente können dahingehend optimiert werden, dass sie einerseits – wie oben bereits erwähnt – bei Nicht-Betrieb in den Standby-Modus versetzt werden und andererseits auch von Menschen im Rollstuhl noch gut erreicht werden können. Zudem senkt eine Modernisierung die Ausfallzeiten. Der Komfort der Passagiere wird durch ein sanftes An- und Abfahren gewährleistet.
Auch die Kabinen bieten zunächst ungeahntes Optimierungspotenzial. Bereits das Entfernen von alten Graffiti, Kaugummiresten und anderen Spuren des Vandalismus sorgt für ein deutlich angenehmeres Gefühl bei der Fahrt. Bei einem Austausch der gesamten Kabine kann auf die Verkleidung im Sinne der Wärmeisolation geachtet werden.
Hinsichtlich der Barrierefreiheit muss auf die Vorgaben der Aufzugsrichtlinie DIN EN 81-70 wert gelegt werden. Diese beschreibt den Grad der Zugänglichkeit, der gewährleistet sein muss, damit auch Rollstuhlfahrer und Menschen mit Behinderungen die Anlage problemlos nutzen können.

XXX Modernisierungs- und Neuinstallationskosten für Aufzüge im Vergleich

Eine pauschale Aussage darüber zu treffen, wie viel der Neubau oder die Modernisierung einer Aufzuganlage kostet, ist nahezu unmöglich. Der Preis ist von unzähligen Faktoren abhängig:
Zur Berechnung der genauen Kosten sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der alle Faktoren berücksichtigen und anschließend einen recht genauen Preis nennen kann. Dabei sollte beachtet werden, dass zu den reinen Materialkosten zusätzlich noch Kosten für die Installation und die anschließende Wartung und Reinigung hinzukommen. Sowohl Mieter als auch Vermieter sollten dabei beachten, dass sich eine Installation oder Modernisierung einer Aufzuganlage auf die Mietkosten niederschlagen kann.

Preise für das Nachrüsten eines Aufzugs zu vergleichen zahlt sich aus

Um beim Bau- oder Renovierungsvorhaben nicht zu viel bezahlen zu müssen, lohnt es sich, die Aufzugspreise verschiedener Anbieter zu vergleichen. In der Regel können diese auch individuelle Lösungen für Gebäude anbieten, die nur begrenzten Platz für einen Aufzug bereithalten. Nicht selten lohnt sich auch das Nachfragen nach gebrauchten Systemen.